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Jusos OWL suchen nach inhaltlichen Alternativen zur Großen Koalition

Die Jusos OWL haben ihre diesjährige Regionalkonferenz in Petershagen abgehalten. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Nachwahlen zum Vorstand. Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Hendrik Kuske aus Paderborn und Katharina Sturm aus Herford in den Vorstand aufgenommen. Sie folgen Eva Thiel aus Minden-Lübbecke und Alexander Sturm aus Herford, die beide aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausschieden.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand aber die inhaltliche Auseinandersetzung. Für die Jungsozialist*innen ist klar: Die Große Koalition darf kein Dauerzustand sein. „Es ist unsere Aufgabe als Jusos nach inhaltlichen Alternativen zu suchen“, so der Juso-Regionalvorsitzende Micha Heitkamp in seinem Rechenschaftsbericht. Neben den großen Themen wie einem Wechsel in der europäischen Wirtschafts- und Sozialpolitik, standen auch regionale Themen auf der Tagesordnung. So fordern die Jusos etwa, dass die Gültigkeit der ÖPNV-Tickets von Schüler*innen auf die gesamte Region ausgeweitet wird. Außerdem fordern sie die Landesregierung mit Blick auf den jüngsten Fall von Polizeigewalt in Herford auf, dass in Zukunft bei Anzeigen gegen Polizist*innen automatisch statt des eigenen Präsidiums eine unabhängige Stelle ermittelt.

Im Anschluss an die Konferenz haben die OWL-Jusos bei einem Verbandswochenende mit Referent*innen zu verschiedenen Themen inhaltlich gearbeitet. So gab es etwa Diskussionen zu den Themen Strategien gegen Rechts, Netzpolitik oder Jusos in der Kommunalpolitik.

Insgesamt hatten die OWL-Jusos ein sehr erfolgreiches Wochenende. Micha Heitkamp dazu: „Wir haben in der Sache hart gestritten und sind am Ende zu guten Ergebnissen gekommen. So macht Politik Spaß!“

Mehr zum Thema:
Hier ist das Beschlussbuch der Regionalkonferenz

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